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Trockenbau Dokument wurde aktualisiert 28.11.2014 21:07 Uhr


Vorsatzschalen Wandbekleidungen
3.20.30
angesetzt von Rigips
Untergrund: Glatte Flächen mit Rikombi
Anforderungen an
muss fest schwind- und frostfrei Kontakt als Haftbrücke versehen.
den Untergrund
sowie gegen aufsteigende und Stark saugender Untergrund ist
durchschlagende Feuchtigkeit ge- mit Rikombi Grund zur Minde-
schützt sein. rung der Saugfähigkeit zu ver-
Mauerwerk muss vollfugig ge- sehen.
mauert sein um Wärme- und Fliesen tapezierte und geputzte
Schallbrücken sowie bei vorge- Flächen sind als Untergrund für
hängten hinterlüfteten Fassaden anzusetzende Vorsatzschalen un-
Zugerscheinungen zu vermeiden. geeignet. In diesen Fällen ist der
Noch feuchter Beton ist nicht Untergrund davon zu reinigen
geeignet. Am Beton haftende oder eine Unterkonstruktion vor-
Wachs- oder Schalölrückstände zusehen.
sind zu entfernen.
Elt.-Installation:
Elt.-Installation
auf Massivwand NYM-Kabel
Lastenbefestigung
Luftdichte Hohlwanddosen
Lastenbefestigung:
Leichte Lasten bis 015 kN 15 kg
mit geringer Konsolausladung
e 50 mm z. B. Bilder Tafeln
e e Schwerpunkt-
Abstand
Bilderhaken.
Konsollasten System-Blatt 2.90.00.
3.20.30 A 3.20.30 B
Details
Eckausbildung Innenecke Eckausbildung Außenecke
Bei Rigips-Platten kann ohne Beweh-
rungsstreifen verspachtelt werden.
Soweit aus baulichen Gegebenhei-
ten ein zusätzlicher Bewehrungs-
streifen eingespachtelt werden soll
sind die Wandecken sowie der
Wandanschluss an eine Rigips-
Unterdecke mit stumpf eingespach-
telten Bewehrungsstreifen zu verse-
hen 3.20.30 A D.
3.20.30 C 3.20.30 D
Wird die Wandbekleidung an Nass-
Wandanschluss an Nassputz Wandanschluss Außenwand
putz angeschlossen ist der Be-
an Rigips-Unterdecke
wehrungsstreifen ebenfalls stumpf
einzuspachteln 3.20.30 C.
Außenecken sind mit Rigips Alux
Kantenschutz 3.20.30 B zu ver-
spachteln.
Aus wärme- und schalltechnischen
Gründen sollte schwimmender Est-
rich oder Trockenestrich gegen die
Vorsatzschale laufen bzw. ausge-
spart werden 3.20.30 E.
1 Rigips Bauplatte RB bzw. RBI oder
3.20.30 E
Rigips Bauplatte mit Alu-Folie auf
Fußbodenanschluss
Natronkraftpapier
2 Rifix ThermoPlus oder Rifix Ansetzbinder
2.1 Rifix ThermoPlus oder Rifix Ansetzbinder
3 Bewehrungsstreifen im Bedarfsfall
4 Rigips Alux Kantenschutz
5 Nassputz
6 Rigips-Unterdecke
7 Mineralwolle
8 schwimmender Estrich
WB 17



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Trockenbau

Erläuterung zum Begriff Trockenbau

Trockenbau ist eine Form des Zusammenfügens industrieller Halbzeuge im Bauwesen. Bei der Trockenbauweise werden keine wasserhaltigen Baustoffe wie Beton oder Putz zur Errichtung der Bauteile verwendet. Trockenbau ist im Allgemeinen schneller und meist günstiger als ein entsprechendes Mauerwerk. Bauphysikalische Anforderungen bezüglich Wärme-, Kälte-, Schall-, Brand-, Feuchte-, Strahlenschutz, Schlagsicherheit können durch jeweilige Maßnahmen auch in Trockenbauweise erfüllt werden.

Inhaltsverzeichnis

1 Definition Trockenbau
2 Trockenbauweise
3 Entwicklung/Berufsbild
4 Wirtschaft/Recht
5 Normen und Standards
6 Weblinks

Definition Trockenbau

Der Trockenbau beinhaltet raumbegrenzende Konstruktionen des Ausbaus für Wand, Decke und Boden, die in trockener Bauweise montiert bzw. weiter verarbeitet (z.B. verspachtelt, verputzt) werden. Ausgenommen sind Trennwände aus Mauerwerk, Rabitz- und Stuckdecken, sowie Holzkonstruktionen, wie sie üblicherweise von Zimmerern und Tischlern erstellt werden. Keine klare Begriffsabgrenzung ist möglich bei Mischformen, wie beim Ausbau von Fachwerkhäusern, wo Holzständerwände verschiedenster Bauarten ausgeführt werden. Trockenbauweise

Zur Trockenbauweise gehören:

Deckenbekleidungen und Unterdecken (abgehängte Decken) als plane, gegliederte oder gewölbte, fugenlose oder elementierte Flächen aus unterschiedlichen Materialien, Formen und Systemen, u. a. als Dekor-, Metall-, Kassetten-, Raster-, Gitter-, Waben-, Lamellen-, Paneeldecken oder Baffeldecken, in Sonderausführungen, z. B. als Akustik-, Licht-, Lüftungs-, Klimadecken. Die Bekleidung kann u.a. aus Gipskarton, Gipsfaser, Holz, Holzwerkstoff, Metall, Kunststoff, Mineralfaser, Glas, Fiber-, Calciumsilikat und Perliten bestehen.

Wandbekleidungen, Montagewände als gerade, geschwungen oder gebogen Flächen aus unterschiedlichen Materialien und Systemen, einschalig oder mehrschalig beplankt u.a. als raumteilende, feste oder umsetzbare Ständerwände, Flur- und Wohnungstrennwände

Installationswände (auch Vorwandinstallation), WC-Trennwände. Die Bekleidung kann u.a. aus Gipskarton-Platten, Gipsfaser-Platten, Holz, Holzwerkstoff, Metall und Kunststoff bestehen.

Sonstige Verkleidungen, freistehend oder direkt angesetzt, ohne bzw. mit Unterkonstruktion, z. B. feucht gemörtelt (Ansetzbinder), geklebt, ggf. mit zusätzlicher Dämmung, u. a. als Trockenputze, montierter Trockenstuck, Vorsatzschalen, Verkofferungen, Schürzen und Abschottungen

Bodensysteme als Doppel-, Hohlraumböden bzw. Installationsböden, Trockenunterböden (Trockenestriche) Belag u.a. aus Gipskarton, Gipsfaser, Calciumsilikat, Holzwerkstoff, Stahl, Estrich, Metallwannen mit mineralischer Füllung, armiertem Leichtbeton; Oberbeläge z. B. auf Linoleum, Parkett, Nadelfilz, Teppich

Einbauten in vorgenannte Konstruktionen, z. B. Unter-, bzw. Tragkonstruktionen für erhöhte Lasten (Decke, bzw. Wand), Leuchten (ohne Verkabelung), Lüftungsauslässe, Zargen für Türen und Fenster, Türen (einschl. Beschlag)

Einfache Dämmungen und Isolierungen für vorgenannten Konstruktionen oder als separate Leistung u. a. aus Mineralwolle (Steinwolle oder Glaswolle) und Naturfasern, Baum-, Schafwolle, Flachs, Kork, Schaumglas, Perlit, Hartschäumen, Sperren und Dampfbremsen aus Metall und Kunststoff

Völlig ohne Wasser geht es aber auch hierbei nicht. Zum Verspachteln der Fugen und Anschlüsse bei Gipskartonplatten und Gipswandbauplatten benötigt man die dafür vorgesehene Spachtelmasse bzw. den bei Gipsdielen nötigen Kleber. Dieses Material hat eine relativ kurze Trockenzeit und ist schon nach etwa 24 Std. überarbeitbar (Schleifen, Streichen, Tapezieren u.A.). Entwicklung/Berufsbild

Der moderne Innenausbau in Trockenbauweise setzt sich ab den 1960er Jahren, aus Amerika kommend, in Deutschland zunächst nur sehr zögerlich, mit zunehmenden Systeminnovationen am Bau jedoch immer schneller durch.

Als erste Standesvertretung setzte sich die FUAAT und spätere Bundesfachabteilung Akustik und Trockenbau für die Entwicklung des neuen Berufsbildes ein, das 1974 mit der Einführung des dreijährigen Ausbildungsberufes Trockenbaumonteur auch von ihr etabliert wurde. Seit 1984 gibt es zudem den weiterführenden Berufsabschluss: Industriemeister Akustik- und Trockenbau. Von der Bundesfachabteilung wurde im Jahr 2006 auch die Aufnahme der Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen (ATV) DIN 18340 "Trockenbauarbeiten" in den Teil C der VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für das Bauwesen) durchgesetzt. Seitdem ist Trockenbau auch bauvertragsrechtlich offiziell als eigenständiges Gewerk anerkannt.

In Deutschland existieren zwei Ausbildungsberufe: der zweijährige Ausbaufacharbeiter (mit dem Schwerpunkt Trockenbauarbeiten) sowie der dreijährige Trockenbaumonteur. Wirtschaft/Recht

In der Vergangenheit gab es häufig Rechtsstreitigkeiten, ob die Ausführung von Akustik- und Trockenbauarbeiten als Teilbereich eines Handwerkes der Anlage A der Handwerksordnung den entsprechenden Einschränkungen unterlag. Dies wurde per Gesetz vom 31. Mai 2000 (handwerksrechtliche Klarstellung) endgültig verneint.

Beschichtungen der erstellten Wände und Verkleidungen, außer den bereits genannten Verspachtelungen, gehören jedoch laut Handwerksordnung nicht zu den Trockenbauarbeiten, sondern viel mehr zum Aufgabenbereich der Maler und Stuckateure. Normen und Standards

VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen - Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) DIN 18340 Trockenbauarbeiten.

Quelle Wikipedia

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